Vita

Komi in einer schlichten schwarzen Robe mit weiter Kapuze und sichtbarem Halsschmuck. Hinter ihr steht eine gesichtslose Statue mit Waage in einer fackelbeleuchteten Sandsteinhalle.

Komi Tanner

Mit zweiundzwanzig Zwölfmonden steht Komi im Dienst des Ordens von Nald’thal und lehrt als Magistra am Ishgarder Scholastikat für Geistes- & Feinkunst. Ihr Weg begann mit dem Wunsch, lesen zu können. Aus ihm erwuchs eine Hingabe an das Wissen, die sie bis heute durch Alchemie, Thaumaturgie und die Geheimnisse des Äthers führt.

Dozentin am Scholastikat

Wissen weitergeben

Seit etwa einem dreiviertel Zwölfmond unterrichtet Komi Thaumaturgie, Alchemie, magische Heilkunde und Anatomie. Die Unterweisung in Thaumaturgie setzt voraus, dass sich ihre Schüler auch dem Orden verpflichten.

Als Absolventin kennt sie das Scholastikat aus beiden Blickwinkeln: Zwei Zwölfmonde verbrachte sie dort als Studentin und Tutora, die bereits weniger fortgeschrittene Schülerinnen unterweisen durfte. Die Anrede Magistra gilt heute ihrer Stellung als Lehrende.

MagistraAlchemie · Magie
Heilkunde · Anatomie

Stationen einer Gelehrten

  1. Gildenschule in Ul’dah

    Lesen lernen, Zusammenhänge finden

    Schon als Kind besuchte Komi die Schule der Alchemistengilde. Sie wollte lesen lernen, doch zu Schrift, Zahlen und den Grundlagen des Wissens gesellte sich bald die Alchemie. Hier begegnete sie auch den ersten, noch einfachen Anwendungen der Magie.

  2. Orden von Nald’thal

    Vom Wissensdurst zum Glauben

    Als junge Jugendliche wechselte sie in den Orden, vor allem angezogen von dessen Wissen. Dort erlernte sie Thaumaturgie und Heilkunst. Ihr analytischer Verstand, ihre Gewissenhaftigkeit und die rasche Auffassungsgabe ließen sie zum Wunderkind werden. Der tiefe Glaube wuchs mit den Jahren des Lernens und Dienens.

  3. Ishgarder Scholastikat

    Künste jenseits des Labors

    In Ishgard studierte Komi Politik und Etikette, Tanz, Musik, Rhetorik sowie die Theologie Halones. Ihre Mutter Akai wünschte sich mehr Kunst und gesellschaftliche Gewandtheit in ihrem Leben. Komi selbst suchte zugleich den Abschluss, den das ishgarder Theologikum für den Zugang zu seinem Wissen voraussetzt.

    Über den Umgang mit Menschen Bescheid zu wissen, macht ihn ihr noch lange nicht leicht. Die Musik aber eröffnete ihr einen eigenen Weg und legte den Grundstein für Hexenherz.

  4. Ishgarder Theologikum

    Ein Austausch zwischen den Orden

    Nach ihrem Abschluss erhielt Komi Zugang zur Bibliothek und zu den Lehrern des Theologikums. Einblicke in die Halone-Ausprägung der Thaumaturgie gewinnt sie im Gespräch und in der Zusammenarbeit mit den Halone-Priestern, denen sie im Namen des Nald’thal-Ordens begegnet. Ein vollständiges Studium am Theologikum hat sie nicht aufgenommen.

Knochenbewahrerin

Als Knochenbewahrerin bekleidet Komi den Rang einer Jung-Priesterin. Vor allem präpariert sie Leichname für die Bestattung und pflegt Friedhöfe. Gelegentlich spricht sie mit Angehörigen, vollzieht kirchliche Rituale oder verkauft Testamente. Die Heilkunst hat sie im Orden erlernt, sie gehört jedoch nicht zu ihren Ordenspflichten.

Der Orden dient Nald und Thal gemeinsam, die in Ul’dah als Zwillinge verehrt werden. Komis besondere Hingabe gilt Thal und den Toten, weniger Nald und dem Handel.

Eine Waage zwischen Büchern und alchemistischen Instrumenten in einem dunklen Archiv
Zwischen Forschung und Andacht

Erinnerungen aus Mhach

In der Forschungsgruppe des Ordens untersucht Komi die schwarze Magie der antiken Stadt Mhach. Ein Seelenstein, den mehrere mhachische Zauberer nacheinander getragen haben, gewährt ihr Zugang zu deren Erinnerungen und Wissen. Daneben analysiert sie Artefakte aus Mhach, um sie der Verwahrung des Ordens zuzuführen oder unschädlich zu machen.

Auch die Ergebnisse ihrer eigenen Studien stellt sie dem Orden zur Verfügung. Dazu zählen die effiziente Äthernutzung der Rotmagier und die Noulithen der Weisen Sharlayans mit ihren Äther-Kristallspeichern. Als synkretische Zauberin greift sie Wissen anderer Traditionen auf, während die Thaumaturgie ihre Grundlage bleibt.

Mit einem kleinen Äthersee

Komis Begabung liegt im Verstehen. Ihre eigenen Äthervorräte sind begrenzt, große Effekte und viele Zauber in rascher Folge setzen ihr enge Grenzen. Sie hat deshalb zahlreiche Kniffe erlernt, um sparsamer zu zaubern und schneller zu regenerieren. Henochische Schriftzeichen bedecken einen großen Teil ihres Körpers und beschleunigen unter anderem ihre Ätherregeneration erheblich.

Hingabe, Gewissenhaftigkeit und Folgsamkeit prägen ihre Arbeit. Seit Hexenherz ist ein wenig Widerspruchsgeist hinzugekommen, ohne dass ihr Glaube oder ihre Verbundenheit mit dem Orden verloren gegangen wären.

Am Rande der Chronik

Wurzeln & Familie

Nach einer frühen Zeit im Waisenhaus fand Komi bei Aban Tanner ein Zuhause, der zuvor bereits ihren Bruder Tolon aufgenommen hatte. Der ehemalige Sultanverschworene gab beiden Sicherheit und eine umfassende Ausbildung. Tolon folgte ihm zunächst in den Wachdienst und ist heute Kommandant der Sankt Norvello Compagnie.

Akai de Vaelcour, geborene Kanshi, kannte Komi lange nur als eine Bekannte, der sie gelegentlich begegnete. Erst als sie erwachsen war, offenbarte Akai ihr, dass sie ihre Mutter ist. Komi ging daraufhin an deren Scholastikat nach Ishgard, auch um sie besser kennenzulernen.

Hexenherz · Bandmitglied

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